Hintergrund

Engagement schlägt Brücken

Foto:pixelio.de/S.Hofschlaeger
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Ziel des Programms es, die hier zu erwartenden positiven Erfahrungen zusammen mit den Ländern, Kommunen und Wohlfahrtsverbänden zu nutzen, um den neuen Freiwilligendienst bundesweit zu etablieren beziehungsweise mit den vorhandenen Strukturen vor Ort zu vernetzen. Hierzu sollen auch der Aufbau mobiler Kompetenzteams sowie die Einrichtung von 2.000 kommunalen Internetplattformen dienen.

Die Bandbreite der Einsatzfelder ist riesengroß

So kann man sich zum Beispiel bei der Social Angels Stiftung in Mundelsheim (Baden-Württemberg) zum Engagementberater weiterbilden lassen. Die Stadt Regensburg bietet „Regensburgs Nette Nachbarn“. In Berlin werden unter anderem Seniorpartner in School oder Pflegebegleiter gesucht.

Der Arbeitslosenverband in Brandenburg wirbt für sein Projekt „Freiwillig für Arme“ und der SV Werder Bremen „goes Ehrenamt“. In der „Leben mit Behinderung Hamburg Sozialeinrichtungen gGmbH“ gibt es eine „Hamburger Kulturtafel“, der Landkreis Marburg-Biedenkopf sucht MitarbeiterInnen bei dem Projekt „Freiwillig im Landkreis - Spuren hinterlassen“, die Stadt Göttingen hat „Großstadtquartier im Focus - gut versorgt in jedem Alter“ und in Sachsen engagiert sich die "Grüne Schule grenzenlos" e.V., Zethau, für das Projekt „Es schadet nicht, aktiv zu sein“.

Unterschiedliche Chancen

Vom Einsatz in Gesundheit und Pflege, Bildung, Kultur, Sport, Technik oder der Familienassistenz bis hin zum Aufbau von Besuchsdiensten für Senioren, Einbringung von deren Erfahrungswissen oder die Integration von Migrantinnen und Migranten gibt es die unterschiedlichsten Chancen zum Engagement. Man muss sich vorher auf eine Stundenzahl festlegen und hat Anspruch auf Begleitungs- und Bildungsangebote.

Wer mitmachen will, muss eine vorher festgelegte Stundenzahl wöchentlich über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten investieren. Für die vielfältigen Einsatzgebiete werden verbindliche Vereinbarungen getroffen. Die Freiwilligen erhalten im Gegenzug Weiterbildung. Bezüglich der Details sowie einer Aufwandspauschale müssen die Träger der Projekte befragt werden. ik
 

Weiter Infos unter bmfsfj.de

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