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Immobilienfonds: Rentenzahlung soll gestoppt werden

Foto: aboutpixel.de / Kellermeister
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Nachdem unsichere Anleger große Beträge aus Immobilienfonds abgezogen hatten waren verschiedene Anbieter gezwungen insgesamt elf Fonds mit einem Volumen von 34 Milliarden zu schließen. Alle Auszahlungen sind für drei Monate gesperrt. Die Anbieter wollen langfristige Auszahlungspläne, die als Rentenaufbesserung dienen fortführen. Die Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sieht dies anders und möchte keine Ausnahmen zulassen. In der Regel geht es laut des Bundesverbandes Asset und Investment Management (BVI) um rund 400 bis 500 Euro Monatlich pro Rentenvertrag. Diese Auszahlungen verstoßen jedoch laut BaFin gegen die Gleichbehandlung. Kunden, die nicht über einen solchen Vertrag verfügen kommen nicht an ihr Geld. 

In der Welt wird ein Fondsmanager zitiert, der berechtigt darauf hinweist, dass die Kunden dieser Verträge in der Regel auf die monatliche Zahlung angewiesen seien, um die laufenden Kosten zu bewältigen. Außerdem gäbe es derzeit keine Pläne die Zahlungen einzustellen. Die Gesellschaften argumentieren, dass sie nicht gegen die Gleichbehandlung verstoßen. Die Auszahlpläne seien eine eigene definierte Kundengruppe. In der Financial Times heißt es zu dem Thema, dass die BaFin keinen Bescheid erlassen hätte und somit keine rechtlich bindende Vorgabe bestehe. –DK
Quelle: ftd , welt-online
 

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