Die Methode scheint laut Tier.TV zu funktionieren, wenn man verschiedenen Äußerungen von Anrufern Glauben schenken darf. So versetzt sich die Telepathin in Leguane, Hunde, Katzen, Schildkröten und alle weiteren Tiere, die sich in den heimischen vier Wänden aufhalten dürfen. Sie versucht langsam Kontakt aufzubauen und kann dann mit den Tieren sprechen und ihre Schmerzen fühlen. „Dabei muss ich anatomische Besonderheiten des jeweiligen Tieres beachten“, erklärt sie: „Schmerzen im Nacken können bei Schildkröten der Hinweis auf eine Lungenentzündung sein.“ Die Kommunikationsqualität hängt nicht von der Tierrasse, sondern vom Charakter des Individuums ab.
Auch zu toten Tieren kann Sie nach eigenen Angaben Kontakt aufbauen. . „Ich habe es noch nicht erlebt, dass verstorbene Tiere nachtragend sind“,, sagt Witte: „Sie nehmen es den Menschen nicht übel, wenn sie früher als nötig eingeschläfert wurden. Sie vertrauen darauf, dass Menschen stets nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Sie bringen uns großes Vertrauen entgegen.“
Dass sie oft belächelt wird und manchmal Kopfschütteln erntet, nimmt Katinka Witte niemandem übel: „Für mich klang das ja anfangs auch skurril“, sagt sie. Sie möchte niemanden überzeugen. Wer dennoch Rat in ihrer Sendung sucht – Witte: „Für viele bin ich der letzter Notnagel“ – ist von der Tiertelepathin begeistert: Ihre Fangemeinde wird immer größer. –DK
Die Sendung „Die Tier-Telepathin“ wird jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr live auf TIER.TV ausgestrahlt. Der Tierfernsehsender ist bundesweit über ASTRA digital, im digitalen Kabel und über IPTV (www.tier.tv) kostenlos zu empfangen.
