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Katzen mögen Kontakt – wenn sie es selbst wollen

Foto:pixelio.de/wetterchen
Foto:pixelio.de/wetterchen
Friedlich schnurrt Kater Peterchen auf dem Schoß. Frauchen krault seinen Nacken, während sie mit der Freundin telefoniert. Urplötzlich faucht Peterchen und fährt seine Krallen aus. Vor Schreck stößt die Katzenfreundin das Tier von sich. Beide - Mensch und Tier - sind verstört.

Wie aber kann es zu solchen Wutausbrüchen der ansonsten so friedlichen Katzen kommen? Verhaltensforscher und Katzenexperte Professor Dennis Turner befasst sich täglich mit derartigen Missverständnissen zwischen Tier und Mensch. Der Leiter des Schweizer Instituts für interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung hat festgestellt, dass die Sprache der Katze vielfältig ist: neben Miauen, Fauchen und Schnurren ist auch die Mimik und Gestik des Tieres von großer Bedeutung. Werden diese nicht beachtet, kann es zu solchen Zwischenfällen kommen. “Werden die Warnsignale der Katze übersehen, wehrt sich die Katze auf ihre Art“, betont Professor Turner.

Er rät Katzenliebhabern, auf die gesamte Körpersprache zu achten: so sind die Ohren- und Schwanzstellung ebenso wichtig wie der Gesichtsausdruck. Zu Konflikten kann es aber auch kommen, wenn Frauchen oder Herrchen allzu nahen Kontakt zur Katze suchen. Besser ist es, abzuwarten, bis das Tier von selbst auf einen zukommt.   geb




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