Dabei kann man Einbrechern auch während der Sommerferien mit einfachen Mitteln das Leben schwer machen. Michael Nüße, Fachmann für private Sicherheit, gibt Tipps zur Sicherung von Haus und Wohnung während der Ferienzeit.
So sollten Wohngebäude auch bei Abwesenheit immer den Eindruck erwecken, als sei jemand zu Hause. Wenn Nachbarn oder Freunde regelmäßig den Briefkasten leeren, Rollläden hoch- oder herunterziehen, Lichter oder Radio ein- und ausschalten, muss ein Einbrecher schon lange auf der Lauer liegen, um sicher zu sein, dass niemand da ist. Diese Aufgaben können auch Zeitschaltuhren übernehmen. Bei längerer Abwesenheit sollte vielleicht sogar einmal der Rasen gemäht werden oder eine Wäschespinne im Garten stehen. Unsere Erfahrungen jedenfalls haben gezeigt, dass aufmerksame und hilfsbereite Nachbarn Einbrüche und Diebstähle verhindern helfen.
Schon aus versicherungstechnischen Gründen müssen alle Fenster fest geschlossen sein, ebenso wie alle Türen und das Garagentor, bei denen man den Schlüssel immer zweimal umdrehen sollte. Eine gute, fachgerecht eingebaute Schließtechnik hilft ebenfalls mehr als viele glauben. Denn wie die Kriminalpolizei berichtet, kapitulieren die meisten Einbrecher schon nach drei bis fünf Minuten, wenn Schlösser und Beschläge ihren Angriffen nicht so leicht nachgeben.
Urlaubsanzeigen von Geschäftsleuten ziehen Langfinger ebenso magnetisch an wie Anrufbeantworter, auf denen die Familie dem Anrufer mit freudiger Stimme ihre urlaubsbedingte Abwesenheit und am besten auch gleich noch deren Dauer mitteilt. Um Wertsachen wie Schmuck, Sparbücher oder wichtige Dokumente in Sicherheit zu bringen, bieten viele Banken während der Urlaubszeit einen Mietservice für Banktresore oder Schließfächer an.
Quelle:djd
