Hintergrund

Haustiere: Treue Gefährten des Menschen

Foto:pixelio.de/Jokerbomber
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Nicht nur für Hunde, auch für andere gezüchtete Tierarten gilt, dass sie die körperlichen Eigenschaften und typischen Fähigkeiten ihres Wildtierursprungs verloren haben und daher in Abhängigkeit zu den Menschen geraten sind. Allein die Hauskatze – seit 3000 bis 4000 Jahren Gefährte des Menschen – kann sich auf eine ungebundene Lebensweise einstellen.

Haustiere die in der Gesellschaft der Menschen, in der Wohnung als Zierde, Spielgefährte für Kinder oder als Sozialpartner leben, sind im eigentlichen Sinne Heimtiere. Sie erfüllen nicht, wie manch’ andere Haustiere, den Zweck als Rohstofflieferant, wie beispielsweise das Schaf mit seiner Wolle. Oder dienen der Ernährung, wie etwa Schweine und Rinder, die vor etwa 10 000 Jahren domestiziert wurden. (Domestikation = Züchtung aus Wildtieren).

Seit etwa 6 000 Jahren haben sich die Menschen die Fähigkeiten von Tauben und die naturgegebene Möglichkeit, Fäden zu spinnen, von Maulbeer - Seidenspinnern zu Nutze gemacht. Das Pferd als Fortbewegungs- und Transportmittel wird etwa seit dem 4. Jahrtausend ursprünglich in Eurasien gezüchtet. In China begann die Goldfischzucht vor 1100 Jahren. Und seit dem 19. Jahrhundert werden Wellensittiche wie die Goldfische einzig und allein zur Zierde gezüchtet.

Aus Wildtieren gezüchtete Haus –Säugetiere sind: Hund, Katze, Hausschaf, Hausziege, Hausrind, Hauspferd, Esel, Hauskaninchen, Hausmeerschwein und Frettchen. In anderen Regionen kommen noch Arten wie das Ren, Alpaka, Lama, Dromedar, Trampeltier und der Wasserbüffel hinzu. Zu den Vogelarten zählen: Huhn, Ente, Gans, Truthahn, Taube, Pfau und Perlhuhn und als Ziervögel Wellensittiche und Kanarienvögel. Haustier-Insekten sind Bienen und Seidenspinner. Pelztiere und Labortiere werden für spezielle Zwecke gezüchtet und gelten somit auch als Haustiere.

So vielfältig wie die Tierarten sind auch die Motive der Menschen als Tierhalter. Oft sind die Tiere wegen ihres Aussehens, ihrer Fähigkeiten, ihrer Leistungen und ihrer Anhänglichkeit der ganze Stolz des Besitzers. Haustiere haben, wenn sie dazu geschaffen sind und gehalten werden, nicht nur einen wirtschaftlichen Nutzen, sondern lösen bei dem Tierhalter eine positive, psychologische Verhaltensweise aus.
Welches Tier zu wem passt, hängt von verschiedenen Vorraussetzungen ab. Prüfen Sie Ihre Vorliebe in Abstimmung mit den häuslichen Gegebenheiten.
Die Internetseite www.planet-wissen.de geht detailliert und umfassend auf das Thema Haustiere ein. Soll es ein Hund oder eine Katze sein, klicken Sie auf www.haustiere-info.de .

Die ganze Informationspalette deckt www.haustierundmehr.com ab. Hier gibt es auch neben den gebräuchlichen Tierarten Auskünfte über Sinnen, Schlangen und Ratten, die im engeren Sinne eigentlich keine Haustiere sind. Aber wie zu lesen war, ist bei den Kindern - angeregt durch den Zeichentrickfilm „Ratatoulle“ - die Nachfrage nach Ratten um über 40 Prozent angestiegen. Für die Ernährung ist eine erste Adresse www.fressnapf.de .

Und da unsere Freunde nicht nur Freude bereiten, sondern auch Schäden verursachen und krank werden können, kann man unter www.agila.de ein Krankenvollschutz für Hunde und Katzen und für alle Hunderassen eine Hunde- Haftpflichtversicherung abschließen. Während zahme Haustiere wie Katze und Vögel über die Privathaftpflicht mitversichert sind, sind Hunde und Pferde davon ausgenommen und setzen eine Tierhaltehaftpflicht voraus. W.S.

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