Weltweit erwirtschaftet die Branche mit Futter und Zubehör mehr als 50 Milliarden Euro. Dabei teilen sich die Marktführer Nestle, Mars und Procter& Gamble den großen Kuchen. In Deutschland erzielt seit 18 Jahren der Fachmarkt „Fressnapf“ immer größere Umsätze. Das Krefelder Unternehmen wird in seinen 900 Märkten in diesem Jahr etwa eine Milliarde Euro erwirtschaften. Damit wird es die Nummer drei in der Welt. Fressnapf-Filialen gibt es mittlerweile in elf europäischen Ländern. Das Standard-Sortiment umfasst rund 10.000 Teile – vom Diätfutter bis zum TÜV- geprüften Kratzbaum.
Die Tierliebe lassen sich die Kunden viel Geld kosten. „Viele Halter sparen eher bei sich, als dass sie minderwertiges Futter für ihr Haustier kaufen“, meint Ralf Majer- Abele, der Chef des Branchendienstes Petonline. Dies unterstreicht eine Untersuchung von zwei Göttinger Ökonomen, wonach ein durchschnittlicher Hundehalter etwa 1000 Euro pro Jahr für seinen Vierbeiner ausgibt. Denn die Tiere müssen ja nicht nur gefüttert werden. Sie werden auch gezüchtet, gepflegt, frisiert, versteuert, versichert, manchmal auch geröntgt und zuletzt auch begraben – und alles ist nicht für lau zu haben. Allein 700 Millionen Euro bekommen Tierärzte für ihre Leistungen und 50 Millionen Euro landen in den Hundesalons.
Marktforscher sehen in dieser Branche sogar einen Indikator für die konjunkturelle Entwicklung. „Wer einen Hund kauft, trifft eine Investitionsentscheidung für die nächsten 15 bis 20 Jahre“, betont der Bremer Marktforscher Friedemann. Und das machen nur Menschen, denen es wirtschaftlich gut geht.
Die deutschen Tierliebhaber sind jedoch noch harmlos gegenüber ihren ausländischen Hobbyfreunden. Während in Deutschland nur jeder achte Haushalt einen Vierbeiner hat, ist es in Frankreich, Belgien oder Irland schon jeder dritte. An der Spitze stehen jedoch die US-Amerikaner. Hier erwirtschaftet die Tierbranche etwa dreimal so viel wie in Europa. Die Amerikaner haben eine viel freizügigere Konsummentalität, es wird schneller und auch teurer gekauft. - Einen Vorteil hat die Branche in jedem Fall: konjunkturelle Schwankungen gibt es hier nicht. Dies bestätigt Detlef Nolte vom Branchenverband IVH:“ Einmal angeschafft, gehört der Hund zur Familie“. geb
Die Tierliebe lassen sich die Kunden viel Geld kosten. „Viele Halter sparen eher bei sich, als dass sie minderwertiges Futter für ihr Haustier kaufen“, meint Ralf Majer- Abele, der Chef des Branchendienstes Petonline. Dies unterstreicht eine Untersuchung von zwei Göttinger Ökonomen, wonach ein durchschnittlicher Hundehalter etwa 1000 Euro pro Jahr für seinen Vierbeiner ausgibt. Denn die Tiere müssen ja nicht nur gefüttert werden. Sie werden auch gezüchtet, gepflegt, frisiert, versteuert, versichert, manchmal auch geröntgt und zuletzt auch begraben – und alles ist nicht für lau zu haben. Allein 700 Millionen Euro bekommen Tierärzte für ihre Leistungen und 50 Millionen Euro landen in den Hundesalons.
Marktforscher sehen in dieser Branche sogar einen Indikator für die konjunkturelle Entwicklung. „Wer einen Hund kauft, trifft eine Investitionsentscheidung für die nächsten 15 bis 20 Jahre“, betont der Bremer Marktforscher Friedemann. Und das machen nur Menschen, denen es wirtschaftlich gut geht.
Die deutschen Tierliebhaber sind jedoch noch harmlos gegenüber ihren ausländischen Hobbyfreunden. Während in Deutschland nur jeder achte Haushalt einen Vierbeiner hat, ist es in Frankreich, Belgien oder Irland schon jeder dritte. An der Spitze stehen jedoch die US-Amerikaner. Hier erwirtschaftet die Tierbranche etwa dreimal so viel wie in Europa. Die Amerikaner haben eine viel freizügigere Konsummentalität, es wird schneller und auch teurer gekauft. - Einen Vorteil hat die Branche in jedem Fall: konjunkturelle Schwankungen gibt es hier nicht. Dies bestätigt Detlef Nolte vom Branchenverband IVH:“ Einmal angeschafft, gehört der Hund zur Familie“. geb
