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Rohes Fleisch kann für Hunde gefährlich sein

Foto:pixelio.de/Gerd Pfaff
Foto:pixelio.de/Gerd Pfaff
Immer mehr Hundebesitzer füttern ihre Hunde mit rohem Fleisch, rohem Gemüse und Knochen. Oft verträgt das Tier keine Fertigfuttermischung oder reagiert allergisch auf manches Nahrungsmittel. Viele Hundefreunde sind bei der Suche nach dem besten Futter auch auf die „biologisch artgerechte Rohkostverfütterung“ – kurz Barf - gestoßen. Während die einen auf diese Art der Ernährung schwören, halten andere wiederum die Rohkostfütterung für riskant.

Gut ist, dass die Hundehalter stets wissen, was sie da verfüttern, da sie das Futter selbst zusammenstellen. Es ist aber auch sehr zeitaufwändig und birgt zudem einige gesundheitliche Risiken. So kann rohes Fleisch Salmonellen, Parasiten oder Bandwürmer enthalten, die nicht nur dem Hund, sondern sogar auch dem Menschen schaden.

„Wenn zum Beispiel das Fressen im selben Kühlschrank aufbewahrt wird und nicht vom restlichen Essen getrennt ist, besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko für den Menschen“, betont Tierärztin Dr. Britta Dobenecker von der Uni München. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Utensilien, mit denen das Fressen zubereitet wurde, anschließend heiß abgespült werden. Äußerte Hygiene ist immer wichtig.

Ein anderer Gesichtspunkt, der gegen Barf spricht, ist die Gefahr der einseitigen Ernährung des Hundes. Hundebesitzer sollten nicht ausschließlich Fleisch verfüttern, da sonst Mineralstoffe wie Kalzium, Natrium oder auch Vitamine nicht in ausreichendem Maße angeboten werden. Bei Welpen kann dies zu Skelettstörungen führen. Die Ernährung des Hundes sollte bedarfsdeckend und ausgewogen sein, meint die Tierärztin.

Wer dennoch eine artgerechte Rohkostfütterung durchführen will, sollte zu einer kenntnisreichen Berechnung einer ausgewogenen Ration fähig sein. Ist er hier unsicher, sollte er sich Informationen bei seinem Tierarzt oder einem tierärztlichen Institut einholen. Auch die Website barfers.de bietet hier Hilfe an. Mit diesem Wissen ausgestattet, kann der Hundehalter seinem vierbeinigen Liebling keinen Schaden zufügen. geb


Quelle:   lifestyle.t-online.de


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