Damit das Zusammenstellen des Outfits nicht jedes Mal mit Bücken, Kriechen und Zur-Seite-Schieben verbunden ist, sollte einmal richtig ausgemistet werden. Gerade das Frühjahr eigne sich wunderbar, um im Kleiderschrank mal «klar Schiff zu machen», sagt die Stilberaterin Lisa Zimmermann aus Berlin. Wenn die Sonne hervorkommt und die Temperaturen steigen, wächst auch die Lust auf Veränderung. «Nicht umsonst fangen viele Leute gerade im Frühjahr auch mit einer Diät an.» Und mit einem alljährlichen Frühjahrsputz im Kleiderschrank lasse sich Chaos im Kleiderschrank vermeiden.
Anschließend geht es ans Eingemachte. Die Psychologin rät, den Kleiderschrank auszuräumen und nur noch die Teile drin zu lassen, die auf jeden Fall bleiben sollen. Alle weiteren Klamotten sollten auf vier Stapeln verteilt werden. «Auf den ersten Stapel kommt das, was in den vergangenen ein bis zwei Jahren gar nicht mehr getragen wurde - auf den zweiten alles, was nicht mehr passt.» Auf dem dritten Stapel finde sich all das wieder, was Mängel hat - was zum Beispiel kaputt oder verfärbt ist. Und auf den vierten wandert das, was mehrmals vorhanden ist: «Oft hat man drei oder vier blaue Pullover im Schrank oder mehrere schwarze Hosen.»
Alle Kleidungsstücke, die nach dem Aussortieren noch auf einem der Stapel liegen, weil man sich von ihnen nicht trennen will, wandern wieder in den Schrank. Der besseren Übersicht wegen rät Kleinesper, im Schrank Freizeit- und Business-Outfits zu trennen: «Außerdem sollten jeder Rock, jede Hose und jedes Kleid einen eigenen Bügel bekommen. Das schafft Übersicht und macht die Zusammenstellung am Morgen viel leichter.»
Wer Zeit und Lust dazu hat, kombiniert das Übriggebliebene vor dem Einräumen zu kompletten Outfits. So wird schnell klar, was neu gekauft werden muss.
Quelle: GA online
