Tatsächlich gibt das Umfeld den neuen "Altersverweigerern" Recht. Im Durchschnitt zehn Jahre jünger als ihr tatsächliches Alter werden heute die Senioren geschätzt. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Studie "Die Freie Generation 2009". Sie wurde in einer Kooperation zwischen den KarstadtQuelle Versicherungen und Sozialforschern der Universität Osnabrück durchgeführt.
Alt zu sein ist der Studie zufolge für mehr als 90 Prozent der Befragten nichts mehr, das sie selbst betrifft. Und wer kein Alter kennt, verhält sich auch danach: Die "neuen" Alten achten auf sich und treiben viel Sport. Auch die neuen Medien gehören zum Alltag dazu: Mehr als die Hälfte der Befragten zwischen 45 und 70 Jahren surft regelmäßig im Internet und nutzt Onlinedienste.
Ein weiteres erstaunliches Ergebnis der Studie unterstreicht die geistige Freiheit der Menschen über 45: Mehr als 40 Prozent können sich das Leben in einer Alters-WG vorstellen, für fast zwei Drittel ist das Wohnen in einem Mehrgenerationenhaus oder einer Mehrgenerationensiedlung denkbar.
Unter www.kqv.de/publikationen/studie gibt es alle Informationen zur Studie.
Quelle:djd
