Artikel

Tipps gegen die Schnecken-Invasion

Foto:pixelio.de/Verena N.
Foto:pixelio.de/Verena N.
Die rotbraunen schleimigen Wegschnecken haben sich durch den feuchten Sommer 2007 und den darauf folgenden milden Winter explosionsartig vermehrt. Viele Eier der Schnecken haben überlebt und jetzt kriechen die Schädlinge überall durch die Gärten. Dort können sie in einer Nacht ganze Beete kahl fressen. Sie überwinden sogar steile Hindernisse wie Mauern, um an ihre Nahrung zu gelangen. Was kann man gegen die Schädlinge tun?

Sinnvoll, aber aufwändig sind Schneckenzäune um die Beete. Zusätzlich sollte Schneckenkorn um die Pflanzen herum gestreut werden. Geraten die Tiere darauf, entschleimen sie und sterben. Die toten Tiere sollten schnellstens aufgesammelt und beseitigt werden, da der Geruch toter Schnecken andere Artgenossen anlockt.

Ein beliebtes Mittel sind die Bierfallen: ein Becher halbvoll mit Bier gefüllt bis zum Rand in die Erde eingraben. Der Geruch lockt die Tiere magisch an. Sie fallen herein und sollen dort ertrinken.

Schädlingsexperten hingegen halten nicht viel von solchen Fallen. Zum einen verfliegt im Freien der Alkohol aus dem Bier sehr schnell. Zum anderen kriechen die Schnecken nach der Sauftour oft wieder heraus - wenn auch etwas angeschwipst. Der Biergeruch lockt zudem auch Schnecken aus anderen Gärten an. Es hilft schon viel, abends mit Handschuhen und einem Eimer durch den Garten zu gehen und die Nacktschnecken von Pflanzen und Wegen abzusammeln und zu töten. geb


Hintergrund


QuickResponse-Code: