Der japanische Roboterforscher Hiroshi Ishiguro untersucht seit Jahren die Wirkung von menschenähnlichen Robotern auf Menschen. Er ist davon überzeugt, dass es nur weniger Anforderungen bedarf, bis ein Mensch einen Roboter lieben lernen kann.

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„Eine menschenähnliche Gestalt dürfte genug sein. Wenn der Roboter zudem noch menschenähnliche Bewegungen und Reaktionen aufweist, hilft das zusätzlich“, so äußert sich der Professor.
Er führt in seinem Labor die neueste Roboterkreation „Geminoid HI-1“ vor, die ein Nachbau des Leiters des ATR Labors für Intelligente Robotik und Kommunikation in Kioto ist. Ishiguro kann seine Kopie aus Stahl und Silikon vom Schaltpult aus fernsteuern und bis ins Detail nachspielen.
Er ist davon überzeugt, dass sich einige seiner Besucher lieber mit seiner Nachbildung unterhalten als mit dem realen Forscher.
Zum gleichen Thema haben Forscher von der Saint Louis Universität in Missouri herausgefunden, dass ältere Menschen zu Plastiknachbauten von Hunden die gleiche intensive Beziehung aufbauen wie zu einem realen Hund!
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