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Schöne neue Welt: In Roboter verlieben?

Foto:pixelio.de/Hanspeter Graf
Foto:pixelio.de/Hanspeter Graf



„Eine menschenähnliche Gestalt dürfte genug sein. Wenn der Roboter zudem noch menschenähnliche Bewegungen und Reaktionen aufweist, hilft das zusätzlich“, so äußert sich der Professor.

Er führt in seinem Labor die neueste Roboterkreation „Geminoid HI-1“ vor, die ein Nachbau des Leiters des ATR Labors für Intelligente Robotik und Kommunikation in Kioto ist. Ishiguro kann seine Kopie aus Stahl und Silikon vom Schaltpult aus fernsteuern und bis ins Detail nachspielen.
Er ist davon überzeugt, dass sich einige seiner Besucher lieber mit seiner Nachbildung unterhalten als mit dem realen Forscher.

Zum gleichen Thema haben Forscher von der Saint Louis Universität in Missouri herausgefunden, dass ältere Menschen zu Plastiknachbauten von Hunden die gleiche intensive Beziehung aufbauen wie zu einem realen Hund!

Ist das unsere „Schöne Neue Welt“? Wie denken Sie darüber?   DW




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