Dieses künstlerische Projekt dreht sich um Hydranten und Brandschutz und nennt sich daher „Florian“. St. Florian, der Schutzpatron der Feuerwehr, gab einem Projekt den Namen, das Alt und Jung gemeinsam bearbeiten. Sieben Kinder einer Grundschule und sieben Seniorinnen und Senioren setzen sich künstlerisch und praktisch mit dem Thema Brandschutz auseinander. Künstler Wolfgang Wimhöfer stellt den Schulen eine künstlerische Hydrantenreplik (ca. 1m hoch) zur Verfügung gestellt. Sie dient den Schülern als Malvorlage und Malgrund bei der Frage: "Wer ist Florian?". Die Kinder besuchen eine Feuerwache und erhalten so einen Einstieg in die Arbeit der Feuerwehr. Sie machen einen Ausflug nach einem Plan, in dem Hydranten eingezeichnet sind. In der Senioreneinrichtung wird gemeinsam zu diesem Thema gemalt, es werden auch Collagen hergestellt. Die Senioren erzählen den Kindern aus eigener Erinnerung Geschichten zum Thema Feuer und Wasser.
Das Projekt hat verschiedene Ziele. Es sollen die Kinder und die Senioren für den Brandschutz und den sorgsamen Umgang mit Feuer sensibilisiert und die Kinder zur Kunst hingeführt werden. Das Projekt will einen nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung der Kreativität leisten. Vor allem soll es eine Begegnung von Alt und Jung sein, die zu weiteren gemeinsamen Aktivitäten und beiderseitigem Lernen über die Generationen hinweg beiträgt. Bezuschusst werden die einzelnen Projekte durch die betreffenden Bezirksvertretungen, das sind politische Vertretungskörperschaften in den kreisfreien Städten in Nordrhein Westfalen.
Es ist dies nun schon das vierte Projekt dieser Art, das Wolfgang Wimhöfer durchführt. Schülerinnen und Schüler der Katholischen Grundschule Niederkasseler Strasse nehmen im Rahmen des Offenen Ganztagsangebot ihrer Schule teil sowie Damen, die in der Betreuten Wohnanlage der Diakonie „Zentrum Plus“ an der Gemünder Strasse 5 wohnen. Die jungen und die älteren Teilnehmer treffen sich fast jede Woche einmal. Jedes Projekt dauert zirka 6 Monate und schließt mit einer gemeinsam konzipierten Ausstellung in der Senioreneinrichtung ab. Die künstlerischen Ergebnisse des zur Zeit laufenden Projektes werden im März 2009 ausgestellt. Die Kinder bemalen dann auch die Hydrantenreplik.
Wolfgang Wimhöfer ist von dem Interesse und der Initiative aller Teilnehmer begeistert: „Alle sind hochmotiviert und warten schon immer auf das nächste Treffen.
Die Generationen verstehen sich prima und arbeiten zusammen, wie Großeltern und Enkel es schon immer getan haben.“ ik
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