Der ganze Hotelkomplex besteht aus fünf Baumhäusern, die sich bis zu zehn Metern über dem Erdboden befinden. Teilweise sind sie sogar zweigeschossig. Die fünf individuell eingerichteten Häuser mit phantasievollen Namen wie Judakas Trollfamilienhaus oder Fionas Luftschloss bieten bis zu 20 Personen Platz. Eine Übernachtung kostet zwischen 203 und 305 Euro.
Zwischen den Bäumen gibt es ein ausgeklügeltes System aus Stegen. Die Besucher steigen über eine hölzerne Treppe in ein „Idyll auf Stelzen“. Zwischen den Hütten, die auf dicken Robinienstämmen ruhen, verlaufen schmale Brücken. Alles ist aus Holz und riecht daher auch angenehm. In der Mitte der Anlage befindet sich eine Plattform, auf der sich die Besucher des Hotels treffen können. Hier wird auch ihr Gepäck verwahrt.
Zwei Monate haben 50 Helfer an dem Projekt gearbeitet. Mit Hilfe eines 220-Tonnen-Krans wurden die Bauten, die im Liegen gefertigt wurden, zu ihren Standorten in die Bäume gehoben. Die Räume bieten vier bis fünf Personen Platz und sind originell eingerichtet. Es gibt sogar eine Terrasse bei einigen Häusern. Nur warm duschen kann man nicht im Baumhotel.
Die Bauherren hatten sich zum Ziel gesetzt, Natur, Kunst und Kultur miteinander in Einklang zu bringen. Es scheint ihnen gelungen zu sein, denn ihr Projekt wurde beim deutschen Tourismustag mit dem Sonderpreis für Kreativität ausgezeichnet. geb
Quelle:
kulturinsel.com
